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Aktuelles

401, 2021

Von |Januar 4th, 2021|

Singschwäne mit Winter-Frühlingsgesang

Die Wintersonnwende ist vorbei, die Tage werden länger, ab dem 6. Januar schon merkbar und ab dem 2. Februar (Lichtmess) schon eine ganze Stunde. Wettermäßig ist natürlich Winter mit Kälte und Frost, aber vor allem die Vogelwelt „sieht“ es anders: überall ist bereits Reviergesang zu hören und so langsam ziehen die hiergebliebenen Standvögel schon paarweise umher. Draußen, für die Natur, ist „Corona“ wohl kein Thema – im Gegensatz zu den „menschengemachten Ökosystemen“.

Die Winter-Stars, die Seidenschwänze, sind vereinzelt im Süden gesichtet worden, aber auch heuer wird es wieder keinen größeren Einflug geben. Schade. Aber letztlich bedeutet es, dass es im Norden genug für sie zu futtern gibt, und sie unsere Misteln und übrig gebliebenen Früchte nicht brauchen.

Trotzdem gibt es an den Seen, Flüssen und Parks schon viel zu beobachten: balzende Schell-, Reiher-, Mandarin-, Stock-, Krickenten, Gänsesäger – kurz, die Wasservögel sind in Frühlings-Hochzeits-Stimmung. Alles in Allem ein Trost für die Trostlosigkeit in den Städten, Schulen, Kinos, Restaurants, etc.

Für Exkursionen in diesem Frühling wird es schwierig – der Lock-Down macht es eigentlich unmöglich und ein Ende ist nicht in Sicht. Aber ich werde trotz allem am Treff sein, und die Wanderung notfalls alleine gehen – denn all das Früh-Frühlingstreiben ist viel zu hoffnungsvoll und belebend!

Sogar die Waldkäuze im Englischen Garten scheinen auf Familien-Planungs-Tour zu sein und rufen sich bei Sonnenuntergang zu. Leider weiß ich nicht, wo ihre Tages-Schlafplätze sind. So bleibt nur die Hoffnung, dass es im Jahr 2021 im Südteil mal wieder zu einer erfolgreichen Brut kommen wird. Ab Mitte März machen ich mich dann auf, um eventuellen Nachwuchs zu finden. Wenn, dann werde ich berichten.

812, 2020

Von |Dezember 8th, 2020|

Seltsam, wir steuern auf die Wintersonn-Wende zu (Montag, 21.12.2020, 11.02 Uhr), aber kaum scheint die Sonne etwas, singen die Meisen, auch die Amseln oder die Baumläufer, grad so, als würde es Frühling werden. Dabei steht es so überhaupt nicht in den Lehrbüchern :-). Eigentlich sollten sie erst am 24. Dezember damit beginnen.
Vielleicht tun sie es, um uns eine Freude zu machen, in diesen seltsamen und machmal auch richtig traurigen Zeiten. Vielleicht wollen sie uns daran erinnern, dass dieses „Corona-Schauspiel“ zwar heftig, aber nicht alles ist. Sicher greift es bei vielen von uns mächtig ins Leben ein, teilweise sogar existenzbedrohend, bei manchen auch lebensbedrohlich. Aber die Erde dreht sich weiter und der Frühling wartet auf uns, die Knospen der Bäume erzählen es uns und die Vögel singen es – „un“-fahrplanmäßig.

Fazit: Vieles, was für unsere Lebensqualität wichtig ist, wird abgesetzt – abgewürgt. Jeder ist mehr oder weniger betroffen, so auch wir. Darum meine Bitte: Ich werde versuchen, die Exkursionen weiter zu führen, einige sind aber nicht möglich. Drum, bitte, wer kommen will, sollte unbedingt vorher nachfragen, ob sie auch wirklich stattfinden.

Und wir werden auch für 2021 ein Reiseprogramm planen. Was letztlich stattfinden kann – ???

Ich wünsche uns allen eine hoffnungsvolle „Wiedergeburt des Lichtes“ – was die Wintersonnwende ja eigentlich ist. Es gibt keinen Grund, uns von dieser Corona-Angst auffressen zu lassen. Es gibt immer Hoffnung!

 

 

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