Info zur Neujahrswanderung am 1. Januar 2026:
Selbstverständlich wird sie auch heuer wieder stattfinden. Nur kann ich jetzt noch nicht die exakten Details dazu sagen. Aber soviel:
Wie im Vorjahr: Treff 11 Uhr, am U6-Ausgang Nordfriedhof. Geplant ist dann eine Wanderung VIELLEICHT vorbei am Kauz, dann entlang an der Isar bis zum Kiosk Tivoli. Wenn es das Wetter zulässt, könnten wir dort ein kleines Picknick machen.
Mal sehen, wieviele Tapfere mit mir das Neue Jahr im Engl. Garten begrüßen werden! Ich tät mich freuen!
Jetzt ist Winterruhe! Der Vogelzug ist vorbei und es sind kaum noch Vogelgesänge zu hören. Wenn man aber genau hinschaut und auch hinhört, kann man unsere Wintergäste entdecken, wie z.B. die Wintergoldhähnchen, auch nordische Wacholderdrossel oder Erlenzeisige. Wenn viele Amseln oder Meisen am Futterhaus gemeinsam futtern, sind die meisten wahrscheinlich auch Wintergäste aus Nordeuropa. Willkommen!
Ungewiß ist noch, was aus den Kranichen geworden ist, die beim Rasten in Linum (bei Berlin) von der Vogelgrippe heimgesucht worden sind. Auf Nachfrage an der Ostseeküste im Nationalpark Boddenlandschaft wurden dort keine schlimmen Dramen gemeldet: Die Kraniche hätten sich auf dem Durchzug zwar etwas sonderbar verhalten und seien nicht ganz so „vorhersagbar“ gewesen, aber insgesamt wären es doch gute 100 000 gewesen und sie seien pünktlich Richtung Südwesten abgezogen. Hoffen wir mal, dass sie dort gut ankommen und auch gut über den Winter kommen. Die Linumer Kraniche sind kamen von weiter östlich angeflogen. Wie es den Überlebenden weiter ergangen ist ???
Die Kraniche, die von der ungarischen Pußta kamen und dann die Abzweigung entlang der Alpennordseite genommen haben, sind zur Freude vieler Vogelbeobachter in schönen, geordneten Ketten auch über München geflogen: gut hörbar und sichtbar. Und es seien nicht wenige gewesen – eigentlich werden es jedes Jahr mehr!
In der Kauz-Szene ist es ziemlich still. Auf den gewohnten Tages-Schlafplätzen lässt nur sehr selten ein Kauz blicken – was ja nicht bedeutet, dass sie nicht da sind, sondern sich möglicherweise einfach in die nicht einsehbaren Tiefen ihrer Höhlen zurückgezogen haben. So bleibt uns nur, auf den Frühling zu hoffen.